Kapibara-Handbuch: Alles Wissenswerte!
Hier ist eine umfassende Übersicht über Kapibaren:
Übersicht
- Wissenschaftlicher Name: Hydrochoerus hydrochaeris (große Kapibara) und Hydrochoerus isthmius (kleine Kapibara).
- Klassifikation: Kapibaren gehören zur Familie Hydrochaeridae und werden in die Ordnung der Nagetiere eingestuft.
- Körpermerkmale: Sie haben einen zylindrischen Körper, kurze Beine und leicht gefiederte Füße. Ihr Fell ist oben rötlich-braun und unten gelblich-braun. Sie haben keinen Schwanz und einen rundlichen Schnabel.
Größe und Gewicht
- Länge: Typischerweise zwischen 3,48 bis 4,40 Fuß (106 bis 134 cm).
- Höhe: Etwa 20 bis 24 Zoll (50 bis 62 cm) am Schulterblatt.
- Gewicht: Befindet sich zwischen 77 bis 146 Pfunden (35 bis 66 kg), wobei einige Individuen bis zu 201 Pfunden erreichen.
Lebensraum und Verbreitung
- Heimatgebiet: Gekannt von weiten Teilen Südamerikas, mit Ausnahme von Chile.
- Lebensraum: Bewohnen Gebiete in der Nähe von Gewässern wie Seen, Flüssen, Sümpfen und Marschen.
Ernährung und Verhalten
- Ernährung: Pflanzenfresser, die hauptsächlich Gräser, Wasserpflanzen und in trockenen Jahreszeiten Reisanpflanzen, Getreide, Melonen und Kürbisse fressen.
- Verhalten: Hoch soziale Tiere, die oft in Gruppen von 10 bis 100 Individuen leben. Sie sind hervorragende Schwimmer und können bis zu fünf Minuten unter Wasser bleiben.
Fortpflanzung und Lebenserwartung
- Fortpflanzung: Weibchen gebären in der Regel Lämmer von bis zu acht Würfen nach einer Tragzeit von etwa fünf bis sechs Monaten.
- Lebenserwartung: Im wilden Zustand können sie 7 bis 10 Jahre alt werden, in Gefangenschaft können sie bis zu 12 Jahre alt werden.
Schutzstatus
- IUCN-Status: Die große Kapibara wird als „nicht gefährdet“ gelistet, während es für die kleine Kapibara unzureichende Daten gibt.
- Bedrohungen: Hauptbedrohungen sind Habitatzerstörung, Jagd für Fleisch und Haut sowie Wilderei.
Interessante Fakten
- Lautäußerungen: Kapibaren sind laute Tiere und machen verschiedene Geräusche wieurren, Bellen und Pfeifen.
- Ökologische Rolle: Sie spielen eine bedeutende Rolle in ihren Ökosystemen, indem sie Samen verbreiten und die Vegetationsstruktur erhalten.